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Ein kürzeres Bein und Schulterhochstand: Wie Chiropraktik als unterstützendes Tool helfen könnte

  • renegroiss
  • 24. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Funktionelle Beinlängendifferenz oft durch neurologische Einflüsse bedingt


Ein scheinbar kürzeres Bein ist häufig kein anatomisches Problem, sondern entsteht vor allem durch funktionelle muskuläre Dysbalancen und neurologische Fehlsteuerungen. Diese können das Ergebnis von Veränderungen im Zentralnervensystem sein, die die Körperhaltung beeinflussen. Das Gehirn und Nervensystem steuern Muskelspannung und Bewegungsmuster. Dadurch kann es zu Fehlbelastungen und einem funktionellen Beinlängenunterschied kommen, ohne dass die Knochen tatsächlich unterschiedlich lang sind.


PMRF – Ein zentraler Knotenpunkt im Nervensystem, relevant für die Körperhaltung


Ein wichtiger Teilbereich in der chiropraktischen Betrachtung ist das „Pontinische Medulläre Retikuläre Formation“ (PMRF) im Hirnstamm. Dieser Bereich hat eine Steuerfunktion auf Muskeltonus und Reflexmuster und ist zentral bei der Haltungskontrolle. Beeinträchtigungen oder Fehlregulationen im PMRF können muskuläre Dysbalancen verursachen, die sich durch einen Beinlängennachteil und auch durch einen Schulterhochstand zeigen können. Dadurch sind nicht nur die Beine, sondern auch Schultern und Becken oft asynchron ausgerichtet.


Schulterhochstand – häufig Begleiterscheinung eines funktionellen Beckenschiefstands


Neben dem funktionellen kurzen Bein zeigt sich oft auch ein Schulterhochstand. Eine ungleiche Schulterhöhe kann durch muskuläre Verspannungen und Fehlbelastungen hervorgerufen werden, die durch die Beinlängendifferenz ausgelöst werden. Durch die Anpassung des Beckens und die daraus resultierende Haltungsänderung versucht der Körper, das Gleichgewicht zu halten, was sich in einer „hochgezogenen“ oder abgesenkten Schulter äußern kann.


Chiropraktik als unterstützendes Tool zur Verbesserung von Balance und Bewegung


Chiropraktik kann durch gezielte Justierungen und manuelle Justierungen Einfluss auf das Nervensystem nehmen, insbesondere auf das PMRF, und so dabei helfen, die muskulären Dysbalancen zu reduzieren. Regelmäßige chiropraktische Behandlungen fördern die optimale Kommunikation zwischen Gehirn und Muskeln, lösen Blockaden und reduzieren Fehlsteuerungen. Dies kann zu einer funktionellen Angleichung der Beinlänge führen und hilft, den Schulterhochstand zu minimieren.

Wichtig ist zu betonen, dass Chiropraktik ein unterstützendes Tool ist, das den Körper in seinem Regulierungspotenzial unterstützt und balanciert. Sie erleichtert muskuläre Entspannung und Nervensystemmobilisierung, was für die Haltungskontrolle essenziell ist.


Warum regelmäßige Justierungen sinnvoll sein können


Eine einmalige Behandlung kann erste Verbesserungen bringen, doch da das Nervensystem und die muskulären Muster oft über lange Zeit bestehen und sich speichern, sind regelmäßige chiropraktische Justierungen empfehlenswert. Diese helfen, die erreichte Balance zu stabilisieren, erneuten Fehlsteuerungen vorzubeugen und die Haltung langfristig zu verbessern.

Dadurch wird der Körper nicht nur kurzfristig entlastet, sondern eine nachhaltige Verbesserung der funktionellen Beinlängendifferenz und des Schulterhochstands unterstützt.


Alternative zu Einlagen und Schuherhöhungen bei funktioneller Beinlängendifferenz


Anders als mechanische Hilfsmittel wie Einlagen oder Schuherhöhungen, die lediglich kurzzeitig die Beinlänge von außen ausgleichen, setzt Chiropraktik an der Ursache an: Das Nervensystem und die muskuläre Steuerung. Diese ganzheitliche Herangehensweise kann helfen, die Ursachen von funktionellen Ungleichheiten zu beheben und die natürliche Ausrichtung zu fördern.


Fazit – Chiropraktik als ergänzendes Tool bei funktionellem kurzen Bein und Schulterhochstand


Ein funktionelles kurzes Bein, oft begleitet von einem Schulterhochstand, entsteht häufig durch neurologische Fehlregulationen im Gehirn und muskuläre Dysbalancen. Das PMRF im Hirnstamm spielt eine wichtige Rolle in der Kontrolle von Muskeltonus und Haltung.


Chiropraktik kann durch regelmäßige Justierungen als unterstützendes Tool wirken, welches das Nervensystem aktiviert, muskuläre Blockaden reduziert und die Körperbalance fördert. Dabei können funktionelle Beinlängenunterschiede und Schulterasymmetrien positiv beeinflusst werden. Diese Therapieform zielt darauf ab, den Körper in seiner Selbstregulation zu unterstützen und die natürliche Beweglichkeit zu verbessern.


Wer unter einem scheinbar kürzeren Bein und ungleicher Schulterhöhe leidet, sollte chiropraktische Betreuung in Erwägung ziehen, um den Zustand besser zu verstehen und mögliche Verbesserungen zu fördern.














 
 
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